Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung

Suche


Caelo-News

Navigation

Neueste Beiträge

Verwendbarkeitsfrist von stabilisiertem Nachtkerzenöl von SarahK
[16. März 2026, 14:58:49]


Hilfe bei Rezeptur von Pistill14
[09. März 2026, 10:33:41]


Re: Mundschutz in der Rezeptur von Schäfer
[20. Februar 2026, 14:28:05]


Re: Erfahrungswerte zum Ansatzüberschuss bei Minoxidil-Kapseln von Heidrun Reinert
[05. Februar 2026, 12:12:56]


Re: Widmer Pigmanorm nachmachen? von Heidrun Reinert
[05. Februar 2026, 11:37:41]

Autor Thema: Urea und Miconazol  (Gelesen 11652 mal)

Standhardt

  • Mitglied
  • Beiträge: 18
Urea und Miconazol
« am: 23. Dezember 2012, 19:59:29 »
Hallo,

ich habe auch mal wieder eine Frage  ;)
Verordnet wurde: Urea   10,0g
                 Milchsäure   1,0g
                 Natr.lact.50%   1,0g
                 Miconazol    2,0g
                 Ungt.emuls.aqu.  ad 100,0g

1. Nehme ich Miconazol oder Miconazolnitrat? NRF-Rezepturen wurden alle mit
   Miconazolnitrat hergestellt.
2. Miconazol mal ausgenommen ist es ähnlich NRF 11...(bin zu Hause und weiß die genaue
   Nummer nicht, könnte 71. sein ), da werden aber 4,0g Natr.lact. 50% verwendet - sollte
   ich das in dieser Rezeptur auch erhöhen ?
3. Miconazol ist kationisch, sollte also mit einer nichtion.Grundlage verwendet werden.
   Kann ich einfach Ungt.emuls.aqu.N nehmen?

Schonmal Danke im Voraus!!!

Wolf

  • Mitglied
  • Beiträge: 1.953
Aw: Urea und Miconazol
« Antwort #1 am: 24. Dezember 2012, 16:07:40 »
Richtig, die Zusammensetzung des Lactat-Puffers muss korrigiert werden: 1 % Milchsäure + 4 % Natriumlactat-Lösung 50 %.
Miconazolnitrat ist zwar theoretisch ein kationischer Wirkstoff, löst sich jedoch nur sehr, sehr gering in Wasser. Es liegt daher auch nicht dissoziiert vor und kann somit auch seine kationischen Eigenschaften nicht ausspielen.
Sie brauchen also die Grundlage nicht unbedingt austauschen.