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Autor Thema: Erythromycin, Metronidazol & Hydrocortisonacetat  (Gelesen 455 mal)

Lauraaaa13

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Erythromycin, Metronidazol & Hydrocortisonacetat
« am: 30. Januar 2023, 16:51:33 »
Hallo ;)
Folgende Rezeptur haben wir so heute bekommen:

Erythromycin 1,0 g
Metronidazol 0,5 g
Hydrocortisonacetat 0,25 g
Anreibemittel (Paraff.subl.)
Anion. hydrophile Creme ad 50 g
ph Korrektur analog NRF 11.138
(Haltbarkeit 4 Wochen)

Kann man das so herstellen? Mit dem Verweis auf 11.138 habe ich dort entdeckt, dass man Metro und Ery wohl zusammen verarbeiten kann. Allerdings dort in Basiscreme mit dem Citrat-Puffer.
Da Hydrocort. fast den gleichen pH-Wert hat wie Metro, wäre es also machbar?!

Vielen Dank schon mal!  :)

Achim Marliani

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    • rezepturdoku.de
Re: Erythromycin, Metronidazol & Hydrocortisonacetat
« Antwort #1 am: 30. Januar 2023, 18:16:05 »
Hallo Lauraaaa13,

ja, da sähe ich kein Problem. Und der Citratpuffer ist hier sicherlich geeignet.

Gruß
Achim Marliani

Lauraaaa13

  • Mitglied
  • Beiträge: 13
Re: Erythromycin, Metronidazol & Hydrocortisonacetat
« Antwort #2 am: 31. Januar 2023, 10:07:44 »
Alles klar!

Noch eine Frage, ich bin mir leider bei den Puffern immer sehr unsicher.
Laut NRF benutzen die dort eine reine Citronensäure Lsg., aber ein Citrat-Puffer beiinhaltet ja noch das Natriumcitrat. Reicht in meinem Fall dann eine reine Citronensäure aus? Und wie viel müsste ich denn benutzen?

Gibt es vllt irgendwo eine gute Schulung zum Thema Puffer und pH-Werte einstellen? :-D

LG

Achim Marliani

  • Mitglied
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    • rezepturdoku.de
Re: Erythromycin, Metronidazol & Hydrocortisonacetat
« Antwort #3 am: 31. Januar 2023, 11:21:40 »
Moin!

Ja, Puffer sind auch ein Thema für sich. Eine wie auch immer geartete Fortbildung, die sich damit befasst, kenn ich leider auch nicht, das Thema taucht nur immer wieder mal am Rande auf. Die Kammer Nordrhein hat in ihrem Fobi-Angebot ein Online-Seminar der Kollegin Potschadel zur Rezepturherstellung allgemein, sie geht dabei auch auf Pufferung ein. Ansonsten gibt's in den "Tabellen für die Rezeptur" im DAC/NRF auch eine Seite "pH-Korrigenzien". Und natürlich von Caelo das Caelo Spezial vom Juni2014, "pH-Wert" (finden Sie auf der Caelo-Webseite). Mehr kenn ich spontan aber auch nicht.

Ansonsten: In diesem Fall reicht eigentlich die Citronensäure aus, da wir nur mit dem pH ins Saure müssen. Das NRF benutzt bei der 11.37 Citratpuffer, weil der pH da wegen des Betamethasonvalerats in einem relativ engen Bereich bleiben soll.

Generell ist dabei immer nur die Frage, müssen wir in einem bestimmten pH-Bereich bleiben, dann braucht's meist einen Puffer, oder reicht es, anzusäuern oder alkalisch zu werden, dann reicht eine Einzelsubstanz.

Gruß
Achim Marliani
« Letzte Änderung: 31. Januar 2023, 11:25:04 von Achim Marliani »