Rezepturforum
Rezepturforum => Rezeptur => Thema gestartet von: aenimoth am 25. August 2026, 09:40:40
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Hallo in die Runde,
ich habe eine Rezeptur:
Ambroxol 20%
DMSO 5%.
wasserhaltigem nichtionischem Liniment ad 100g
Hat die schon mal jemand so hergestellt? Hab sie mal durch Pharma 4 U gejagt und dort steht, dass durchaus ionische
Wechselwirkungen stattfinden können.
Ich weiss, dass wir irgenwann mal eine Ambroxolcreme hergestellt haben, wo sich dann die Kruke am Deckel aufgebläht hat, aber ich weiss nicht mehr ob das die war. :-X
Ich hab die Rezeptur auch erst kürzlich übernommen, da die Hauptverantwortlichen bei uns gegangen sind und fuchse mich da nun rein.
Also:
Gibts eine sinnvollere Grundlage, die ich vorschlagen kann? Oder kann man die so herstellen?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten :D :D
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Hallo,
so eine Rezeptur hatten wir hier schon mal am 09.06.. Ich kopier hier mal die Antwort von florapo rein:
Kurz: es gibt hier keine Inkompatibilität auf Fällungsbasis
Lang: Kaliumsorbat ist gar nicht geladen: verarbeitet werden Kaliumsorbat und Citronensäure, die konservierende Wirkung geht von der lipophilen ausgetriebenen Sorbinsäure aus. Zu guter Letzt liegt Ambroxol fast ausschließlich suspendiert vor, da gibt's nichts auszufällen.
Dieser Zubereitung würde man obendrein vorsichtshalber nur 4 Wochen Haltbarkeit zusprechen.
Ich würde empfehlen, AmbroxolHCl im leichten Überschuss in einer Reibschale zu mikronisieren, und dann z.B. unter Anreiben mit DMSO schrittweise in einer Fantaschale aufzustocken.
Gruß
Achim Marliani
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Vielen lieben Dank!
Ich würde es dann anreiben in der FS und anschließend im Topitec komplett einarbeiten lassen.
Das sollte problemlos möglich sein, oder?
LG
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Sehe ich eigentlich auch so, ja. Auch wenn das DAC da etwas kritischer ist und meint, es könnte sein, das man das Ganze durch den Dreiwalzenstuhl jagen müsse. Glaube ich aber nur, wenn Sie kristallines Ambroxol verwenden. Bei mikronisierter Ware dürfte das kein Problem werden.